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Veredelungstechniken

Flex- und Flockfolien-Transferdruck

Beim Flex- und Flockfolien-Transferdruck wird das Druckmotiv aus speziellen, einfarbigen Kunststofffolien geschnitten und dann auf das Gewebe übertragen. Neben Baumwoll-Geweben können auch Polyester-, Nylon-, Viskose- sowie Mischgewebe bedruckt werden. Die Oberfläche von Flexfolien ist glatt bis matt/weich, jene von Flockfolien dagegen samtartig.

Da mit dieser Drucktechnik lediglich Vektorgrafiken ohne Farbverläufe gedruckt werden können, eignet sie sich insbesondere für den Druck von Schriftzügen, Piktogrammen, Logos und ähnlichen Motiven. Mehrfarbige Drucke sind möglich (und durchaus üblich), da aber alle Arbeitsschritte jeweils pro Farbe durchgeführt werden müssen, steigen die Kosten mit jeder zusätzlichen Druckfarbe relativ stark an.

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Textildrucktechniken ist die hohe Farbechtheit der Drucke, sowie (insbesondere im Vergleich zum Siebdruck) die rasche und kostengünstige Möglichkeit der Produktion von Einzelstücken bzw. kleinen Auflagen. Da jedoch im Gegensatz zum Siebdruck für jedes einzelne Exemplar derselbe Arbeitsaufwand anfällt (und daher die Kosten pro Stück nahezu konstant bleiben), ist diese Drucktechnik weniger für die Produktion hoher Auflagen geeignet.

Sublimationsdruck

Sublimationsdruck bezeichnet das Druckverfahren, bei dem der Farbstoff in den Trägerstoff eingedampft (sublimiert) wird. Dafür werden Transferpapiere und -folien sowie Farbstoffe bzw. Spezialtinten verwendet, die in der Regel auf synthetische Fasern sublimiert werden. Die Besonderheit beim Sublimationsdruck ist, dass dabei anders als bei den herkömmlichen Verfahren wie Beflockung oder Siebdruck, so genannte Dispersionsfarbstoffe zum Einsatz kommen, die nicht wasserlöslich sind. Diese verdampfen (sublimieren) bei einer Erhitzung auf eine Temperatur von etwa 200 Grad Celcius und gelangen somit ohne Umwege nicht auf, sondern direkt in das Material. Es entsteht eine besondere Haltbarkeit, die so mit keiner andere Methode zu vergleichen ist.

Der Siebdruck auf Textilien überzeugt von Anfang durch besonders intensive Farben, gestochen scharfe Details, eine gute Haltbarkeit auch nach mehreren Wäschen und einen angenehmen Griff. Ab Auflagen von ungefähr 50 Stück bietet Ihnen der Siebdruck außerdem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre bedruckten Textilien.
 
Textil-Siebdruck
 
Im Siebdruck werden so genannte Volltonfarben gedruckt – Ihr Motiv entsteht also ähnlich wie beim Malen nach Zahlen aus Flächen verschiedener Farben, die eine nach der anderen und Stoß an Stoß auf das Textil gedruckt werden.

Im Gegensatz zu handelsüblichen Tintenstrahl- und Laserdruckern werden die Farben Ihres Druckmotivs also nicht durch die Mischung aus den Grundfarben Cyan (Blau), Magenta (Violett), Yellow (Gelb) und Schwarz erzeugt, sondern vorher anhand von Farbtabellen und Farbfächern (z. B. Pantone Solid Coated, HKS etc.) festgelegt.

Entsprechend sollten Sie Ihr Druckmotiv bereits separiert (in die einzelnen Farben und Farbflächen aufgeteilt) anliefern und die gewünschten Farben entsprechend festlegen. Gern übernehmen wir für Sie auch die Prüfung und Farbseparation Ihres Druckmotivs und schlagen Ihnen mögliche Farben für Ihr Motiv vor.

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